Neben einem internationalen Exkurs konzentrieren wir uns in dieser Ausgabe auf deutsche Städte: Im Mittelpunkt steht München – und Max Dudler. Mit ihm sprechen wir über das harmonische Ganze in der europäischen Stadt und welche Aspekte wichtig sind, um sie respektvoll weiterzubauen. Mit seinem Projekt Schwabinger Tor – einem Ensemble aus vier Gebäuden im Stadtzentrum von München – knüpft er genau daran an: klar formulierte Sockel, markante Eingangsbereiche und eine konsequente Öffnung der Erdgeschosse zum öffentlichen Raum. 209 Wohnungen sind in einer Nutzungsmischung aus Gastronomie, Gewerbe und Büros entstanden. Dudlers Architekturbüro hat dort seinen Münchner Sitz bezogen.
Einen Grund, nach Mannheim zu reisen, bietet das 2018 eröffnete Marchivum. Das heutige Stadtarchiv wurde ursprünglich als Hochbunker im 2. Weltkrieg errichtet. Die Architekten Schmucker und Partner sanierten den Bunker und überführten ihn behutsam in seine neue Nutzung als Stadtarchiv.
In Weimar kommt man dieses Jahr zum Bauhaus-Jubiläum zusammen. Gleichzeitig hat Bost Interior dem traditionsbewussten Hotel Elephant mit neuer Innenraumgestaltung eine einladende, ungezwungene Atmosphäre verliehen. Dabei hob das Büro 2018 bei der Sanierung die historischen Artefakte wie die Art-déco-Originale in den sechs Suiten und 93 Zimmern besonders hervor.
International ist Grohe wieder in Sachen Nachhaltigkeit unterwegs: Grohe setzt sich seit Jahren weltweit für soziale Hilfsprojekte ein. Die LIXIL Group, der Grohe angehört, hat in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk UNICEF die Initiative „Make a Splash! Toilets for All“ ermöglicht: Beide Unternehmen haben das Ziel, die sanitäre Grundversorgung für Kinder weltweit zu verbessern: Make a Splash!
Wir wünschen Ihnen ein interessantes Leseformat.
Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur Bauwelt